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Die Via Flaminia eine im 200 v. Chr gebaute große römische Straße, die Rom mit der Adriatik verband. Die Via Flaminia war der Haupteingang im Norden der Stadt Rom. Im Vordergrund die Aurelianische Mauer und die Porta Flaminia. Der Hügel links ist der Pincius.

















Nachdem sie die Porta Flaminia durchgegangen waren, konnten die Besucher das Grab des Nero ( sepulcrum Neronis ), sehen, riesiges Bauwerk, das die Überreste des Kaisers behalten sollten. Ganz nah dabei erheben sich die Gärten der väterlichen Familie des Nero, die Gärten der Domitii mit ihren riesiggroßen Aufbauten. Die Gärten bedeckten die unteren Abhänge des Pincius. Längs der Via Flaminia, zahlreiche Gräber mit diversen Formen, unter denen ein pyramidales Grabmal.
















Der Vespasiansbogen auf der Via Lata. Vielleicht von Vespasian errichtet, wurde unter den Antoninus wiederaufgebaut. Sogenannt „Portugalsbogen“ wurde er vom Papst Alexander VII. Abgerissen. Er ist auch oft als Hadriansbogen identifiziert.














Sofort nach dem Hadriansbogen, ein der ersten wichtigen Gebäude, das man trifft, ist links der Sonnentempel, der im Jahre 275 vom Kaiser Aurelianus nach seinem Sieg über die Königin Zenobia von Palmyre errichtet worden sei. Seine zwei halbrunden Seiten gaben ihm die Form eines sehr eigenartigen Tempels. „Der Emesius Sonnengott hat sein Heiligtum verlassen, um Rom den Sieg zu geben“ habe Aurelianus deklariert. Aus Baal, östlicher Gott durch die griechische Kultur gereinigt, machte Aurelianus den Gott der Römer. Dies wurde der einzige Versuch eines heidnischen Monotheismus. Dieser Tempel war wegen seines Reichtums und seiner Schätze berühmt. Ein riesiges Portikus, das Sonnenportikus war mit dem Tempel gebunden.













Nahe Sicht des Sonnentempels. Links das große Portikus.




















Auf der anderen Seite der Via Flaminia, dem Sonnentempel gegenüber, finden wir den Augustus Friedensaltar. Leicht erkennbar in der Mitte zwischen den zwei Portiken. Im Jahre 9 v. Ch eingeweiht wollte der Ara Pacis Augustæ die Siege des Augustus in Gallien und in Spanien gedenken. Dieses viereckige Denkmal war sehr repräsentativ des Kunstes zur Zeit Augustus. Heutzutage wurde es nah beim Augustusmausoleum verschoben, und ein Besuch bleibt eine unvergeßliche Erfahrung.















Der Augustus Friedensaltar aus einem anderen Winkel gesehen. Die Sonnenuhr im Vordergrund und die Via Flaminia oben.

















Die großen Gebäude der Trajanssäule gegenüber mögen Insulæ sein.




















Der Claudiusbogen wurde im Jahre 52 als Denkmal für den Sieg des Kaisers Claudius auf den Briten errichtet. Der Aqua Virgo fährt über die Via Lata durch den Claudiusbogen. Knapp vor dem Isistempel war ein anderer Bogen, der Arcus Virginis, auch vom Aquädukt durchgefahren.

















Der Arcus Novus (des Diokletian). Dieser Bogen wurde errichtet, um die 20 Jahre Herrschaft des Kaisers Diokletian zu feiern. Erst im Jahre 1491 wurde er abgerissen.














Das große Gebäude in der Mitte, auf der Via Lata mag die Villa Publica gewesen sein. Vor Augustus war es eine Stelle für Wahlversammlungen. Dieses Komplex habe dann für den Empfang der fremden Würdenträger gedient. Oben auf dem Bild sehen wir die Arxfestung.