In der Mitte des Bildes, zwischen den Caracallathermen und den Aqua Appia und Marcia, dehnte sich die XII. Gegend der Augustusverwaltung. Diese Gegend war auch Piscina Publica, genannt, denn früher hat es dort ein öffentliches Schwimmbad gegeben, wo die römische Jugend zu schwimmen lernte. Es war ein großes Becken, das auch als Pferdetränke und Wäschewasser diente, von welchem die Erwähnung bis aufs Jahr 215 v. Chr. zurückgeht. Die Name blieb, obwohl das Schwimmbad mit der Zeit verschwunden war. Laut der Pläne wäre es an der Stelle des Hauses des Q. Aiacius Censorinus, das wir hierunter sehen werden, gewesen. Vom Gipfel des Aventin Minor, wenn man als Startpunkt die Porta Nævia , nimmt, sollte man den Clivus Delphini nehmen, der quer durch die Gegend bis zur Via Nova hinunterlief. Der Vicus Fortunæ Mammosæ machte auch eine Verbindung zwischen der Mitte des Clivus Delphini und der Via Nova. .








Ganz nah bei den Caracallathermen der Næviawald in der Mitte rechts des Bildes. Die identifizierung bleibt jedoch unsicher, ein gewisser Nevius habe seine Name einem Wald gegeben, Næviawald genannt, der außer der römischen Stadtmauer gewesen sein könnte.











Wenn man den Clivus Delphini hinuntergeht, regt Aufmerksamkeit ein massiver Komplex von Domus und Gärten, die auf der Abhang des Hügels gebaut waren. Rechts die Gärten der Celonia Fabia und links der Palast des L. Fabius Cilo, der ein berühmter Prefekt der Stadt und schließlich Konsul im J. 193 dann im 204 war. Wir wissen, daß er ein Freund von Septimius-Severus und seinem Sohn Caracalla war. Dieses Haus habe ihm übrigens Septimius-Severus geschenkt.








Ganz nah beim Palast des Fabius Cilo, der Tempel der Guten Göttin Subsaxana ( Bona Dea Subsaxana ). Eine der Gottheiten der Fruchtbarkeit, deren Kult grundsätzlich weiblich war, und deren Geheimnisse den Männern verboten waren. Er erscheint in der Mitte des Bildes in einer üppigen Umgebung. Sie sehen auch rechts auf dem Bild Stücke der servianischen Mauer, die noch stehen und längs des Saxum, die Wand der Aventinsfelsen, laufen.












Nah bei den Thermen stand ein ziemlich geräumiger Komplex mit Gärten, der Septem Domus Parthorum, den man als das siebte Haus der Parther übersetzen kann. . Links des Palasts ist der Vicus Fortunæ Mammosæ.










Das Haus des Q. Aiacius Censorinus war ein echter Palast mitten in der Gegend der Piscina Publica. . Dennoch bleibt seine genaue Identifizierung unsicher. Es ist dieses riesig große Gebäude mit Gärten in der Mitte des Bildes. Die Via Nova quert durch das Bild auf der rechten Seite.